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Android-Sicherheit

Sind Viren ein Thema? Welche Gefahren lauern auf Nutzer von Android-Telefonen? Wie schützen Sie Ihr Telefon vor Fremden und Dieben?

Eine erste Sicherheitsmaßnahme die man machen sollte ist die Basissicherheit zu aktivieren. Hiermit ist die SIM-Sperre gemeint. Ein PIN schützt vor Missbrauch und muss bei jedem Einschalten eingegeben werden. Die Telefonsperre verhindert die Inbetriebnahme des Gerätes aus dem Stand-By-Modus.

Ein weitere Sicherheitsmaßnahme mit der man sich beschäftigen sollte, sind die Gefahren des Superusers. Bei sehr vielen Android-Geräten können Sie die vollständige Kontrolle über Ihr Gerät bekommen: Durch das Ausnutzen von Lücken erlangt man alle Rechte des Superusers „root“ (den Android von Linux geerbt hat). Bei derart „gerooteten“ Geräten ist prinzipiell alles möglich. Sie können zum Beispiel Programme mit Funktionen installieren, die normalen Nutzern verwehrt bleiben. Im Gegenzug steigt allerdings das Sicherheitsrisiko. In der Standardkonfiguration werden alle Anwendungen in so genannten Sandboxen, also abgeschlossenen Umgebungen, ausgeführt. Die Gefahr für das Gesamtsystem ist gering, da systemwichtige Dateien nicht verändert werden können. Anders beim gerooteten Gerät: Hier kann alles verändert werden, und das kann Schadsoftware ausnutzen. Wer sein Telefon rooten möchte, sollte sich dies genau überlegen. Besonders kritisch sollten Anwendungen geprüft werden, welche root-Rechte voraussetzen.